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Deutsch unterrichten

 

Eine Sprache lernen heißt körperlich arbeiten, probieren und üben, Fertigkeiten aufbauen, an Eleganz und Geschicklichkeit, Kontrolle und Möglichkeiten gewinnen. Wer eine Sprache unterrichtet, kann sich daher eher an Sportunterricht orientieren als am Unterricht in anderen schulischen Fächern: Sprache lernt man durch Benutzung, ebenso wie man Eistanz nur durch Eistanzen erlernen kann. Dass das nicht immer elegant aussieht, ist unmittelbar einsichtig. Ebenso wie man das Fußballspiel nur durch Spielpraxis lernen kann, wobei isoliertem Training einzelner Bewegungsabläufe eine nur untergeordnete Bedeutung zukommt. Daraus ergeben sich Leitlinien für diejenigen, die Unterricht oder Lernmaterial gestalten.

Sprache unterrichten soll hauptsächlich aktive Lerner bedeuten, Lerner, die während der gesamten Unterrichtszeit mit Sprache arbeiten, trainieren. "Tote" Zeit gilt es zu vermeiden, was v.a. über die Art der Aufgabenstellungen zu erreichen ist. Denn Gruppen bilden bedeutet noch lange nicht, dass alle aktiv werden.

Sprache unterrichten soll viel grundsätzlicher um das Geschehen im Unterricht besorgt sein, um das, was man den Materialien nicht ansieht und was großenteils auch völlig ohne "Material" abläuft: Die Kommunikation im Kurs, sowohl zwischen Lehrer und Lernern als auch der Lerner untereinander als auch mit vielen Dritten. Diese ins Unterrichtsgeschehen einzubeziehen geschieht nicht nur durch E-mail-Projekte, Begegnung und Interviews, sondern auch durch die ernsthafte (also nicht in Sprachlernattitüden steckenbleibende) Auseinandersetzung mit authentischen Texten.

Auf diesen Seiten finden Sie Vorschläge, die das Unterrichten von Deutsch erleichtern sollen, zu einigen Punkten der Unterrichtsplanung und -gestaltung aus den Bereichen:

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